Osteopathie Judith Harjes in der Praxisklinik Kronshagen | Tel. 0176 / 985 465 60

Osteopathie in der Schwangerschaft

Wärend einer Schwangerschaft sind Frauen großen körperlichen Veränderungen unterworfen. Der Körper der werdenden Mutter stellt sich auf die Schwangerschaft und spätere Geburt ein. Hormone lassen alle Gewebe weich werden. Dieses „weich und beweglich werden“ aller Strukturen kann Probleme mit sich bringen.

Funktionseinschränkungen, die vielleicht schon seit Jahren unbemerkt bestehen, werden nun nicht mehr kompensiert. Das können z.B. frühere Stürze aufs Becken sein, Narbengewebe von einer Blinddarmoperation oder einem Kaiserschnitt, sowie Folgen einer Laproskopie.
Die Folgen können Rückenschmerzen, Beckenblockaden, Wirbelsäulenblockaden oder der Rippengelenke sein. Auch Migräne oder Kopfschmerzen können auftreten.

schwangere mit Babybauch Im weiteren Verlauf der Schwangerschaft nimmt das Größenwachstum des Kindes immer mehr Platz im Bauch der Mutter ein.
Probleme im Oberbauch oder ein blockiertes Zwerchfell der Mutter können nun die freie Beweglichkeit des Kindes nehmen. Eine zu frühe Schädellage oder Sodbrennen - eine häufige Begleiterscheinung. Gegen Ende der Schwangerschaft kann, die sich nun deutlich ändernde Statik z.B. zu einer Ischialgie führen.
Zudem neigt das Gewebe der werdenden Mutter nun zu Wassereinlagerungen in Armen und Beinen was sich in Taubheitsgefühlen in den Händen zeigen kann. Sammelt sich Wasser in den Beinen, dann liegt oft das Kind tief im Becken und verhindert so, dass die Lymphe gut abfließen kann. Auch Krampfadern Hämorrhoiden und Vaginalvarizen können so entstehen.

Osteopathie in der Stillzeit

Soweit die Geburt normal verlaufen ist und es Mutter und Kind gut geht, empfiehlt sich eine osteopathische Untersuchung nach Beendigung des Wochenbetts. Der Organismus soll nun bei der Rückbildung der schwangerschaftsbedingten Veränderungen unterstützt werden.
Diese Rückbildung kann der Körper aber erst abschließen, wenn die Mutter ihr Kind nicht mehr voll stillt, also etwa sechs Monate nach der Geburt. Solange ist das Gewebe noch sehr weich, muss sich die Gebärmutter zurückbilden und sich die Statik neu einstellen.