Osteopathie Judith Harjes in der Praxisklinik Kronshagen | Tel. 0176 / 985 465 60

Was ist Osteopathie

Vor 140 Jahren erkannte und benannte der amerikanische Arzt Dr. Andrew Taylor Still die Prinzipien der Osteopathie. Seit dem hat sich die Osteopathie kontinuierlich weiterentwickelt. Osteopathie ist eine eigenständige Form der Medizin, die sich dem Erkennen und Behandeln von Funktionsstörungen widmet. Der Patient wird stets in seiner Gesamtheit betrachtet. Diagnose und Therapie erfolgen mit spezifischen osteopathischen Techniken, die mit den Händen ausgeführt werden.

Prinzipien der Osteopathie

Körper, Geist und Seele sind eine Einheit
Der Körper ist mehr als die Summe seiner Einzelteile. Knochen, Muskeln, innere Organe und Gewebe stehen in wechselseitiger Beziehung zueinander. Erst deren harmonisches Zusammenspiel ermöglicht dem Körper, als Einheit zu funktionieren.

Wechselseitige Beziehung von Struktur und Funktion
Struktur und Funktion bedingen sich wechselseitig. Wenn die Funktion eines Organs zunimmt, wächst in der Regel auch dessen Struktur. Wird die Funktion eines Organs nicht mehr benötigt, verkümmert dessen Struktur. Der Osteopath/ die Osteopathin erkennt gestörte Funktionen als beeinträchtigte Bewegung der Struktur. Mit seinen/ihren manuellen Techniken hilft er/sie der Struktur zu ihrer ursprünglichen Bewegung zurück. Die Struktur kann so ihre Funktion wieder störungsfrei ausüben.

Jeder Organismus hat die Fähigkeit zur Selbstheilung
Die Selbstregulierungskräfte sind alle körpereigenen Mechanismen, Reflexe und Prozesse, die dem Organismus aus einem kranken Zustand zur Gesundung zurückverhelfen.
Ein Osteopath/Osteopathin heilt nicht, sondern hilft dem Organismus sich selbst zu heilen, in dem er/sie dessen Selbstregulierungskräfte unterstützt.

Wie Krankheit entsteht

Das Prinzip der Osteopathie bezieht sich zum einen auf die Beweglichkeit des gesamten Körpers, zum anderen auf die Eigenbewegungen der Gewebe, der einzelnen Körperteile und Organsysteme. Jedes Körperteil, jedes Organ benötigt zum optimalen Funktionieren viel Bewegungsfreiheit. Ist die Beweglichkeit eingeschränkt, entstehen aus Sicht der Osteopathie zunächst Gewebespannungen und darauf folgend Funktionsstörungen.
Die Summe dieser Störungen kann der Organismus dann nicht mehr kompensieren – es entstehen Beschwerden wie Gelenkschmerzen (Knieschmerzen, Schulterschmerzen, Hüftschmerzen, Rückenschmerzen) aber auch Nervenschmerzen (Hexenschuß, Ischias), Magenschmerzen oder eine gestörte Darmfunktion mit Durchfall oder Verstopfung.